JRK - Menschlichkeit
JRK EichenzellJRK Eichenzell

Sie befinden sich hier:

  1. Angebote
  2. Engagement
  3. JRK Eichenzell

Jugendrotkreuz Eichenzell

Ansprechpartner

Tanja Farnung

tanjafarnung(at)outlook.de

 

 

 

Wir sind eine aktive Gemeinschaft seit 1974.

Zur Zeit besteht unsere Gruppe aus 37 Kinder zwischen 6 und 19 Jahren.

Unsere Aktivitäten:

  • Erste Hilfe Ausbildung
  • Wettbewerbe
  • Bühnenstücke einstudieren für Weihnachten und Fasching
  • Freizeitgestaltung
  • Spiel, Sport und Spaß
  • Mitarbeit bei Blutspende und Sanitätsdiensten

Wenn du Lust hast mitzumachen, schreib uns doch einfach eine E-Mail oder komm einfach zum Schnuppern in die Gruppenstunde.

Wir freuen uns auf dich!!
Unsere Gruppenstunden finden statt:

jeweils Mittwochs:

Stufe I

17:00 Uhr - 18:30 Uhr

Stufe II + III

18:00 Uhr - 20:00 Uhr


Jugendrotkreuz Eichenzell besichtigt das begehbare Herz

Auch mit unseren jüngsten JRK-lern beschäftigen wir uns in den Gruppenstunden schon mit Erste Hilfe Maßnahmen und lernen, wie unser Körper arbeitet. Um dieses Mal mehr über unser Herz zu erfahren, fuhren wir in die Kinderakademie nach Fulda, um das begehbare Herz zu besuchen. „Schuhe aus“ hieß es als erstes und dann kletterten alle die Treppen nach oben, wo sie nacheinander in das fünf Meter hohe Herz hinein steigen und hinunter rutschen konnten. Als alle neugierig das Herz erkundet hatten, erzählte uns eine sehr freundliche Mitarbeiterin, dass das Herz ein unermüdlicher Muskel sei, der immer am Arbeiten ist, Tag für Tag, jede Minute und jede Sekunde. Kindgerecht – also sehr leicht verständlich - wurden die JRK-ler darüber aufgeklärt, das ein Herz aus vier großen Räumen und den verschiedenen Herzklappen und Gefäßen besteht, wie z.B. den Arterien, sie führen sauerstoffreiches Blut vom Herzen weg und den Venen, sie führen vom Körperkreislauf sauerstoffarmes Blut zum Herzen zurück. Ebenfalls informierte sie uns darüber, was wir alles tun können, damit unser Herz lange gesund bleibt, wie ausreichend Obst und Gemüse essen oder viel Bewegung an der frischen Luft. Am Schluss wurden dann bunte Stethoskope an uns verteilt und jeder konnte versuchen seinen eigenen Herzschlag zu hören, außerdem lernten wir, das unser Herz langsamer schlägt, als nach körperlicher Anstrengung und das kleine Herzen, die von Babys und Kindern, immer schneller schlagen, als die von Erwachsenen.


Mahlerts im Regen

Freitagnachmittags ging es für die Jugendrotkreuzler und ihre Betreuer los – die Wochenendfreizeit im Rhönhaus in Mahlerts stand an. Nachdem die Zimmer verteilt und alle Betten bezogen waren, wurde zunächst einmal das Haus und die nähere Umgebung erkundet, schließlich waren die meistern der neuen JRK-ler noch nicht in Mahlerts gewesen. In der Zwischenzeit wurde in der Küche schon geschnippelt und gerührt, denn selbst gemachte Pizza war angesagt und so wurden viele große und kleine Bleche abwechselnd in den Ofen geschoben.

Die für den Abend geplanten Spiele fielen leider buchstäblich ins Wasser, da es sich gehörig einregnete. Am nächsten Morgen, nach einer viel zu kurzen Nacht, wanderten die Betreuer durch die ganzen Zimmer um alle JRK-ler auf eine ganz besondere Art zu wecken. Eine Hausralley, der Duft einer leckeren Gulaschsuppe, das Jengaspiel und eine kaputte Spülmaschine begleiteten uns über den ganzen Samstag.

Wenn es kurz mal nicht regnete, stürmten alle nach draußen um dort Rollschuh oder Inliner zu fahren oder Fuß- oder Volleyball zu spielen. Die Saujagd, mit vielen Fragen und diversen lustigen Aufgaben, wie einen Tanz einzustudieren oder einen Hut aus Baumblättern zu basteln, oder dem Rätsel um das     lange Wort aus dem Film Mary Poppins - was man sagen kann, wenn man nicht weiß, was man sonst sagen sollte -, rundete unser schönes, aber sehr regenreiches Wochenende am Sonntag ab.


Jugendrotkreuz Eichenzell besichtigt neues DRK-Einsatzfahrzeug

In der letzten Gruppenstunde vor den Osterferien besichtigten die jüngeren JRK-ler mit ihren Betreuern den neuen Krankentransportwagen ihrer Ortsvereinigung. Der DRK-Bereitschaftsleiter von Eichenzell Jonas Hahner beantwortete geduldig die vielen Fragen der Jugendrotkreuzler. Neugierige Blicke entdeckten sofort die spannenden Einzelheiten, die in dem neuen KTW versteckt sind, wie die neue Absaugpumpe, das EKG mit automatischem externen Defibrillator, eine mobile Sauerstoffeinheit, die Haltevorrichtung für einen Inkubator, die ausziehbare Schaufeltrage, einen eingebauten Schrank mit Medikamenten und Infusionen, ein dimmbares blaues Traumalicht für den Innenraum und einen DVD Player mit Monitor, um Patienten auf langen Transportwegen etwas abzulenken. Im Anschluss daran gab es dann im Gruppenraum die von jedem einzelnen JRK-ler selbstbemalten Jutebeutel und ein kleines Osterpäckchen mit nach Hause. Auch die großen JRK-ler kamen an der letzten Gruppenstunde nicht zu kurz, zusammen schnippelten sie in der Küche das Gemüse für eine leckere Suppe, eine kleine Schnittwunde konnte dann auch gleich fachmännisch mit Erster Hilfe versorgt werden. Nachdem auch die letzten Jutebeutel der „Großen“ fertig bemalt waren und die Küche nach dem leckeren gemeinsamen Essen wieder sauber war, verabschiedeten wir die JRK-ler in ihre wohlverdienten Osterferien.


Hessenmeister in der Ersten Hilfe

Siebtes Mal in Folge auf dem Siegertreppchen. Jugendrotkreuz Eichenzell holt sich bei den Hessenmeisterschaften 2016 den Titel der Vizemeisterschaft.

Zu dem diesjährigen JRK-Landeswettbewerb in Bruchköbel, Kreisverband Hanau, reiste die Stufe III (17-27 Jahre) aus Eichenzell mit ihren acht Wettbewerbsteilnehmern Evelyn Ebert, Patricia und Theresa Leitschuh, Florian und Gabriel Spiegel, Simon und Felix Stephan und Konstantin Wagner an.

Vielfalt prägte auch in diesem Jahr wieder den gesamten Wettbewerb, denn jeder kann im Jugendrotkreuz seine individuellen Stärken und Fähigkeiten zeigen unabhängig von seiner Herkunft.

So galt es schon in der Hausaufgabe einen Stand zu dem Thema Aktionstag Integration, auch für Flüchtlinge, vorzubereiten. Der Stand wurde bereits am Freitagabend aufgebaut und die JRK-ler bewiesen der Landesleitung, den Schiedsrichtern und anderen Besuchern wie intensiv sie sich in den letzten Wochen darauf vorbereitet hatten. In der Erste-Hilfe-Gruppenaufgabe waren drei Motorradfahrer mit lebensbedrohlichen Verletzungen zu versorgen. Auch die Einzelaufgaben mit u.a. Rippenserienfraktur, Sonnenstich und Insektenstich im Mund wurden fachmännisch versorgt.

Eine Herausforderung für die JRK-ler war, eine TWS40, eine Anlage zur Trinkwasserversorgung und Seuchenvorsorge, auswendig zu zeichnen und die einzelnen Aufgaben der Anlage zu erklären. Verschiedenste Fragen zur Geschichte um Henry Dunant rundeten den Rotkreuzbereich ab. Teamfähigkeit und Kreativität galt es im Spiel-Spaß- und im Sozialen Bereich zu beweisen, wo gesprochene Wörter nur durch Lippenlesen erkannt werden mussten und ein Kreiszeltlager zu planen war für JRK-ler jeden Alters.

Bei der Siegerehrung am Abend herrschte große Spannung, denn in fünf von sechs Teil-bereichen wurde die Eichenzeller nach vorne gerufen und ausgezeichnet, da sie jeweils unter den besten drei Gruppen lagen.

Im Musisch-kulturellen-Bereich belegten wir den ersten Platz mit unserem außergewöhnlichen Stand für Integration. Noch deutlicher war aber der Vorsprung im Erste-Hilfe-Bereich, unserer Königsklasse, denn auch hier  sicherten wir uns wieder den ersten Platz. In der Gesamtplatzierung erreichten wir wieder einen sensationellen zweiten Platz, hinter der JRK-Gruppe aus Gießen.

Somit standen wir zum siebten Mal in Folge, in fünf Jahren mit insgesamt vier Altersstufen, auf dem Siegertreppchen. „Das wiederholt starke Ergebnis von heute zeigt, dass sich die Arbeit in unseren wöchentlichen Gruppenstunden bewährt hat“, betonen Tanja Farnung und Matthias Etzel, die Betreuer und Gruppenleiter. „Die Gruppen sind ein tolles eingespieltes Team, gerade die ältere Gruppe, kennt sich untereinander sehr gut und arbeitet teilweise schon mehr als 10 Jahre zusammen und weiß, worauf es ankommt.“  

Die Vizehessenmeister wurden, zurück in Eichenzell von ihrem erfolgreichen Wochenende, vom Empfangskomitee der jüngeren JRK-ler aus der Stufe II begrüßt, was zeigt, wie sehr die Eichenzeller Gruppen zusammengewachsen sind, denn diesmal waren sechs der acht Teilnehmer Gruppenleiter, die neben ihren eigenen Gruppenstunden auch noch die Gruppenstunden der jüngeren Gruppen, wie die Bambinis, Stufe I und Stufe II betreuen.